Bgm. Schaden soll an den Verhandlungstisch statt Umland-Bürgermeister via Medien zu beleidigen

Konzeptloser Parkgebühren-Vorschlag der Stadt-SPÖ findet nicht einmal parteiintern Zustimmung

13. April 2017

„Ich fordere Salzburgs Bürgermeister Schaden auf, zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen hinsichtlich der Verkehrsprobleme im Zentralraum an den Verhandlungstisch zurückzukehren, anstatt den Umlandbürgermeistern via Medien Unfreundlichkeiten auszurichten und ihnen einseitig die Idee einer `Pendlermaut´ in der Höhe von 700 Euro pro Jahr aufs Auge drücken zu wollen. So wird kein einziger Staukilometer verhindert bzw. eine Lösung gefunden werden können. Eine Lösung wird es nur in einem konstruktiven Miteinander zwischen Stadt und den 118 Gemeinden des Landes, besonders mit den Flachgauer Umlandgemeinden, geben können“, so ÖVP-Verkehrssprecher LAbg. Josef Schöchl.

„Kritik am Schaden-Vorschlag einer Parkgebühr kommt von vielen Seiten und ist keinesfalls parteipolitisch, sondern sachlich fundiert, wie z.B. die Reaktion von Schadens Landesparteichef Steidl zeigt. Dieser bezeichnete die ´Schaden-Idee´ heute wortwörtlich nur als einen Diskussionsbeitrag, dessen Umsetzung völlig offen sei. Schadens Vorschlag ist daher alles andere als durchdacht und keinesfalls Teil eines schlüssigen Gesamtkonzeptes, seine Kritik dem Land gegenüber ist somit alles andere als angebracht. Niemand kennt detaillierte Konzepte oder Unterlagen zum Vorschlag des Herrn Bürgermeisters“, so Schöchl, der sich zudem die Frage stellt, inwieweit der kolportierte Kronzprinz Auinger hinter den Plänen Schadens steht. Immerhin würde Auinger dann für die Umsetzung verantwortlich sein.

 

HR Dr. Josef Schöchl

Bezirksobmann Flachgau / Klubobmann-Stv. / LAbg.

Kontakt | Artikel von: HR Dr. Josef Schöchl

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