Dirty-Campaigning erreicht nun ach Salzburg: Freiheitliche planen „Störaktion zu Kurz-Besuch“

10. September 2017
Alle gegen Kurz. Mit allen Mitteln. Jetzt auch in Salzburg: „Es gibt in Salzburg seit ´Jahr und Tag´ die Gepflogenheit, bewusst auch im Wahlkampf auf Untergriffe und bewusste Störaktionen von Veranstaltungen zu verzichten. Die Menschen heißen das nicht gut und es zerstört das Klima, welches in Salzburg traditionell ein gutes ist. Eine Vereinbarung an die sich – mit unbedeutenden Ausnahmen – alle Parteien, auch die FPÖ unter Karl Schnell, stets gehalten hat. Eine Gepflogenheit, die vor wenigen Jahren sogar schriftlich festgehalten und unterschrieben wurde – der damalige Geschäftsführer der Salzburger Freiheitlichen ist auch heute noch im Amt“, berichtet der Landesgeschäftsführer der Salzburger Volkspartei Mag. Wolfgang Mayer.
 
Unter Landesparteiobfrau Marlene Svazek gilt diese Vereinbarung offenkundig nicht mehr: Der RFJ plant für den Besuch von Sebastian Kurz Störaktionen, wofür der Salzburger Volkspartei Beweise vorliegen: Man wolle „keine normale Aktion“ veranstalten, sondern „wir haben uns etwas einfallen lassen um der neuen ÖVP auf die Füße zu treten“, heißt es im Aufruf des RFJ-Salzburg via WhatsApp. Weiter wörtlich: „Damit wir nicht sofort auffallen (und dass (sic, Anm.) werden wir bestimmt!) müssten wir uns jedoch „normal“ (keine FJS Sachen) anziehen – Lederhose mit Hemd.“ – um abschießend „kameradschaftliche Grüße“ an den Aufruf zur Teilnahme anzuhängen (siehe anonymisierten Screenshot).
 
„Ich fordere Landesparteiobfrau Svazek auf, die Aktion einzustellen. Das gehört sich nicht. Die Salzburger Volkspartei hat noch nie eine Veranstaltung von anderen gestört und wird dies auch in Zukunft nicht machen. Das erwarte ich mir auch von den Freiheitlichen“, so Wolfgang Mayer, der in dieser Causa wenige Möglichkeiten erkennt:
 
„Marlene Svazek hat den Laden im Griff und ist nicht – wie ihr gestern im Kurier von Hans Henning Scharsach unterstellt wurde, die Alibifrau einer Partei, in der die Burschenschafter den Ton angeben. Dann wird sie den Spuk umgehend beenden, die Aktion abblasen und sich entschuldigen, wozu ich sie auch auffordere. Oder – weil es eher unwahrscheinlich ist, dass eine aktive Landesparteiobfrau in eine derartige Aktion von ihrem Apparat nicht eingeweiht wird – Marlene Svazek importiert aus ihrer politischen Heimat in Wien bewusst einen negativen Stil nach Salzburg. Dann wird der Wähler die entsprechende Antwort geben. Ich appelliere, am „Salzburger Stil“ festzuhalten und freue mich auf ein friedliches und ungestörtes Fest am 13. September am Messegelände. Wir werden dort mit unseren Stärken, Inhalten und positiv mit den Menschen in den Dialog treten. Das macht auch mehr Sinn als andere zu stören und anzupatzen“, so Mayer abschließend.
 
 
Screenshot der Nachricht

LGF Mag. Wolfgang Mayer

LAbg.

Kontakt | Artikel von: LGF Mag. Wolfgang Mayer

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