Pflegende Angehörige bestmöglich unterstützen, optimale Pflege und Betreuung älterer Mitmenschen auch künftig absichern

Internationaler Tag der Pflege rückt zentrales Politikfeld besonders in den Fokus

12. Mai 2017

Das Thema Pflege gewinnt vor allem auch durch die demografische Entwicklung immer mehr an Bedeutung. Dieser wichtige Themenbereich rückt gerade heute am Internationalen Tag der Pflege besonders in den Mittelpunkt der Diskussion. ÖVP-Klubobfrau Sozialsprecherin Daniela Gutschi nimmt den heutigen Tag der Pflege zum Anlass, um die langjährige Forderung der Salzburger Volkspartei nach einer bestmöglichen Unterstützung pflegender Angehörigen zu verstärken.

"Viele Menschen wollen, solange es geht, sich selbst um ihre nahen Angehörigen kümmern und diese betreuen. Das entspricht auch dem Wunsch des überwiegenden Teils der betroffenen Menschen selber. Für die Salzburger Volkspartei, als christlich-soziale Partei, ist die bestmögliche Unterstützung der tausenden Salzburgerinnen und Salzburger, die sich ehrenamtlich und unbezahlt - aber unbezahlbar - um ältere Mitmenschen,  Kinder oder Menschen mit Beeinträchtigungen kümmern und diese pflegen und betreuen, ein zentrales politisches Anliegen", so Gutschi.

"Ein wichtiger Teil-Aspekt dabei ist die pensionsrechtliche Absicherung für pflegende Angehörige, die verbessert werden muss", meint Daniela Gutschi weiter und erläutert:

"Um die nötige Zeit aufbringen zu können, entscheiden sich viele Pflegende für eine Teilzeitbeschäftigung. Diese Entscheidung bleibt jedoch für viele der Pflegenden nicht ohne Folgen, insbesondere wenn es um die Berechnung der Pensionshöhe pflegender Angehöriger geht. Wie zahlreiche Analysen belegen, sind es vor allem Frauen, die sich um die Pflege Nahestehender kümmern und sich folglich entschließen, nur mehr in Teilzeit zu arbeiten. Die geringere Arbeitszeit hat jedoch massive Auswirkungen auf die zu erwartende Pensionshöhe", kritisiert Gutschi.

"Aktuell besteht nur die Möglichkeit zur begünstigten Weiterversicherung in der Pensionsversicherung, wenn die Arbeitskraft des Angehörigen zur Gänze durch die Pflege beansprucht wird. Ein massiver Nachteil für jene Menschen, die in Teilzeit tätig waren bzw. sind und sich um die Pflege ihrer Angehörigen kümmern.  Dieses Ungleichgewicht gehört beseitigt. Darüber hinaus bedarf es generell einer besseren pensionsrechtlichen Berücksichtigung jener Zeiten, die für die maßgebliche Betreuung und Pflege naher Angehöriger beansprucht werden", fordert die ÖVP-Sozialsprecherin im Salzburger Landtag.

"Darüber hinaus sind der weitere Ausbau der Tagesbetreuungseinrichtungen, der mobilen Dienste und Kurzzeitpflegeplätze sowie eine verstärkte Beratung für Pflegebedürftige und deren Angehörige absolut notwendige Schritte, um die Herausforderungen, die uns im Pflegebereich in den nächsten Jahren ins Haus stehen, bewältigen zu können", so Gutschi, die an dieser Stelle den tausenden Salzburgerinnen und Salzburgern, die ehrenamtlich in der Pflege und Betreuung tätig sind, dankt.

 

KO Mag. Daniela Gutschi

Klubobfrau / LAbg.

Kontakt | Artikel von: KO Mag. Daniela Gutschi

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