Ausreichende Gesundheitsversorgung auch in den Regionen sicherstellen

Thema eignet sich nicht für Angstmache und Parteipolitik, sondern braucht sachliche Lösungen

07.Oct 15

„Die Gesundheitspolitik ist der Landesregierung ein zentrales Anliegen und ÖVP-Gesundheits- und Spitalsreferent Christian Stöckl arbeitet mit Nachdruck daran, die bestmögliche medizinische Versorgung auch unter schwierigen Rahmenbedingungen, wie z.B. der vom Bund vorgegebenen Gesundheitsreform mit massiven Auswirkungen etwa auf Fallzahlen oder auf die Ärzteausbildung, im gesamten Land aufrechtzuerhalten. Auch wenn Gesundheitspolitik immer mit großen Emotionen verbunden ist, eignet sie sich keinesfalls für Angstmache oder Parteipolitik, sondern braucht sachliche Lösungen. Daran arbeiten wir  mit Nachdruck, um der Bevölkerung die Sicherheit zu geben, dass sie im Notfall auch die medizinische Versorgung bekommen, die sie brauchen“, so ÖVP-Gesundheitssprecherin LAbg. Michaela Bartel in der heutigen Debatte im Salzburger Landtag.

Zu den konkreten Forderungen der Opposition hält LAbg. Michaela Bartel fest: „Das Thema Onkologie in der Stadt Salzburg ist im Einvernehmen zwischen beiden Häusern bereits geregelt, die Wahlfreiheit für Patienten bleibt, das Tumorboard funktioniert hervorragend.
Im Bereich der Radiologie Pinzgau gibt es die Vereinbarung zwischen der Gebietskrankenkasse (GKK)  und der ärztlichen Standesvertretung. Rein rechtlich hat hier das Land keine Handhabe, weil für den Stellenplan einzig Ärztekammer und GKK zuständig sind. Trotzdem und gerade weil wir die Sorgen in der Bevölkerung ernst nehmen, holen wir alle Beteiligten an einen Tisch. Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Christian Stöckl haben dazu bereits eingeladen. Und auch in der Frage der notärztlichen Versorgung des Oberpinzgaus wird gemeinsam mit allen Beteiligten an Lösungen gearbeitet“, so die ÖVP-Gesundheitssprecherin.

Zu dieser Frage hält Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl fest: „Es gibt ein bestehendes Notfallsystem, aber es braucht gerade in den ländlichen Regionen flexible Lösungen und Ansätze, damit auch unter den geänderten Rahmenbedingungen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes das System aufrecht erhalten werden kann. Daher haben wir auch zu einem Termin mit allen Beteiligten geladen, der kommende Woche stattfinden wird. Ein Teil der Lösung muss auch sein, dass SPÖ-Sozialminister Hundstorfer die Aufwandsentschädigungen für die bei den Rettungsorganisationen tätigen Notärzte endlich sozialversicherungstechnisch beitragsfrei stellt. Bisherige Bemühungen um eine Lösung wurden und werden von Minister Hundstorfer blockiert. Ich lade die SPÖ ein, auf ihren Minister diesbezüglich einzuwirken. Damit könnten die Sozialdemokraten in der Sache mehr beitragen, als Ängste vor Ort zu schüren“, so Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl.

Michaela Bartel

LAbg.

Kontakt Artikel von: Michaela Bartel

Meldungen zu Gemeinden

Bgm. Ing. LAbg. Manfred Sampl
Land greift den Gemeinden in der Corona-Krise kräftig unter die Arme Manfred Sampl
Entfall der Ertragsanteile wird auch im Jahr 2021 zu 50 Prozent ersetzt mehr
Einstimmige Nominierung: Vizebürgermeister Franz Kaml kandidiert für die Salzburger Volkspartei!
Tweng: Bgm.-Stv.Bürgermeister-Direktwahl in Tweng am 13. Dezember 2020: mehr
Copyrights © 2021 & All Rights Reserved by Salzburger Volkspartei.