Ausweitung der deutsch-österreichischen Grenzkontrollen benachteiligt Salzburg massiv

Grenzschutz an den EU-Außengrenzen und in Richtung Süd-Ost-Europa ausbauen, nicht am Walserberg und Co.

26.Jan 17

Mit Besorgnis verfolgt ÖVP-Jugendsprecherin LAbg. Martina Jöbstl die Bestrebungen Deutschlands, die Grenzkontrollen in Richtung Österreich zu verstärken.

„Ich habe durchaus Verständnis für ein  gesteigertes Sicherheitsbedürfnis auch unserer deutschen Nachbarn, denke aber, dass ein Ausbau der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich der falsche Weg ist, der noch dazu Salzburg massiv schädigt. Die Auswirkungen der Staus auf unsere Wirtschaft, die Bevölkerung und die Pendler sind fatal. Völlig unverständlich und gegen die Interessen Salzburgs daher auch die Forderung der Salzburger FPÖ, die Grenzkontrollen zusätzlich zum ´großen Walserberg´ auch noch auf die kleinen Grenzübergänge auszudehnen. Das trifft unsere Bevölkerung massiv, etwa die vielen Pinzgauerinnen und Pinzgauer, die über das kleine deutsche Eck in die Landeshauptstadt pendeln und schwächt die heimische Wirtschaft, die vom freien Personen- und Warenverkehr enorm  profitiert. Da hat man wohl in der Salzburger FPÖ nicht nachgedacht, bevor man die Zeilen der Redenschreiber aus der Wiener Parteizentrale vorgelesen hat“, so ÖVP-Jugendsprecherin LAbg. Martina Jöbstl, die als Pinzgauerin die Problematik aus erster Hand kennt.

„Anstatt die Grenze zwischen Deutschland und Salzburg immer dichter zu machen, müsste der Schutz der EU-Außengrenzen bzw. der Grenzen in Richtung Süd-Osteuropa, wie auch heute von Innenminister Sobotka gefordert, – idealerweise in einem gemeinsamen Vorgehen mit Deutschland - verstärkt werden“, meint Jöbstl abschließend.

 

Im Bild: LAbg. Martina Jöbstl am Grenzübergang ´kleiner Walserberg´. Geht es nach den Vorschlägen der Salzburger FPÖ,  wird es sich künftig hier - wie auch an jedem anderen Grenzübergang von Salzburg nach Deutschland - stauen.

Mag. LAbg. Martina Jöbstl

Mag. Martina Jöbstl

LAbg.

Kontakt Artikel von: Mag. Martina Jöbstl

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