Die Mobilitätswende nimmt Fahrt auf - Meilensteine im öffentlichen Verkehr gesetzt

10.Nov 21

Die heutige aktuelle Stunde in der Haussitzung des Salzburger Landtages nahm ÖVP-Verkehrssprecher und Obertrumer Bürgermeister LAbg. Simon Wallner zum Anlass, um auf die zahlreichen Meilensteine der letzten Jahre im Bereich der Mobilität hinzuweisen. „Die massive Stärkung und der weitere Ausbau des öffentlichen Verkehrs unter unserem Verkehrslandesrat Stefan Schnöll wird mit voller Kraft fortgesetzt. Diese Mobilitätswende ist nicht nur für die Verkehrssituation vor allem in den Ballungszentren unumgänglich, sondern sie ist auch ein wesentlicher Eckpfeiler der Umwelt- und Klimastrategie der Landesregierung. Viele Meilensteine wurden bereits gesetzt, ganz aktuell ist natürlich gerade das 365-Euro-Jahresticket (333 Euro bei Vorbestellung) zu erwähnen. Salzburg ist nunmehr neben Wien das einzige Bundesland, das ein Ticket um einen Euro pro Tag anbieten kann, das ist unschlagbar. Das ist noch dazu nicht nur im Hinblick auf den Preis eine große  Verbesserung für das Angebot des öffentlichen Verkehrs, sondern speziell auch hinsichtlich der Auflösung der sogenannten „Waben“ für dieses Ticket und der damit verbundenen Systemumstellung. Man ist damit nicht mehr wie bisher an die bezahlte Linie zwischen Wohnort und Arbeitsort gebunden, sondern kann nunmehr alle öffentlichen Verkehrsmittel in alle Richtungen 7 Tage die Woche nutzen. Das ist in Verbindung mit dem Ausbau der Linien und Taktverbindungen eine deutliche Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs“, so Wallner weiter, der auch einen Ausblick gibt, wohin die Reise geht. „Ein unverzichtbarer Teil der Mobilitätswende ist selbstverständlich zum Beispiel auch der stetige Ausbau der Infrastruktur der Bahn. Daher unser klares Bekenntnis zur Pinzgau- und Murtalbahn, sowie der Realisierung der Durchquerung der Landeshauptstadt mit dem S-LINK in den Süden, die aktuell im ersten Schritt bis zum Mirabellplatz schon sehr weit gediehen ist und mit großem Engagement von allen Beteiligten vorangetrieben wird“, so Wallner weiter.

 

Auch Landesrat Stefan Schnöll hielt in seiner Wortmeldung als ressortverantwortliches Regierungsmitglied fest, von welch großer, man kann sagen historischer Bedeutung das Projekt S-LINK ist. „Wer hätte uns das zugetraut als wir angetreten sind? Wir sind mittlerweile mit den Planungen und auch dank der Finanzierungszusage des Bundes so weit wie noch nie, vor allem im Vergleich zu ähnlichen Großprojekten anderer Bundesländer“, so Stefan Schnöll, der weiters festhielt: „Neben den sprichwörtlichen großen Baustellen sind es aus der Sicht der Betroffenen oftmals gerade die sogenannten kleineren Baustellen, die einen riesigen Unterschied machen“, so LR Schnöll, der die zahlreichen Taktverdichtungen bzw. den massiven Angebotsausbau im Flachgau stellvertretend für die Maßnahmen in den anderen Bezirken anführt. „Angefangen beim Express-Buss vom Flachgau in die Alpenstraße, bis zur Linie 150 Bad Ischl im Halbstundentakt oder Verbesserungen bei der Linie 5 Grödig, der Mattigtalbahn oder für die Pendler aus Seekirchen, die nunmehr 5 Züge zwischen 06:00 und 07:00 angeboten bekommen, kann man wirklich von einem breit gefächerten Maßnahmenpaket sprechen“, so Schnöll.

 

„Im Bereich der Mobilität ist in den letzten Jahren immens viel gelungen, wir wissen selbstverständlich, dass noch nicht alles reibungslos funktioniert und es noch einiges zu tun gibt. Die Mobilitätswende hat Fahrt aufgenommen, wir werden sie auch weiterhin in Schwung halten!“ sind sich LR Stefan Schnöll und Labg. Simon Wallner einig.

Bgm. Ing. LAbg. Simon Wallner

Ing. Simon Wallner

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