Energiewende nur mit einem Bündel an Maßnahmen erreichbar

Salzburg setzt zahlreiche Maßnahmen zur Erreichung der Energie- und Klimaziele

03.Jul 19

"Salzburg bekennt sich in der Klima- und Energiestrategie 2050 klar zum Umstieg auf erneuerbare Energie, verfolgt das darin gesteckte, ambitionierte Ziel, bis 2050 den gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen decken zu können mit Nachdruck und setzt dazu zahlreiche konkrete Maßnahmen um. Uns ist klar, dass diese Energiewende nur mit einem Bündel an Maßnahmen erreichbar ist, Klima- und Umweltschutz ist eine klassische Querschnittsmaterie. Daher haben wir in Salzburg bereits frühzeitig entsprechende Fördersysteme in den unterschiedlichsten Ressorts aufgebaut und weiterentwickelt, Energieeffizienz und Reduktion des Energieverbrauchs spielen dabei eine genauso wichtige Rolle wie beispielsweise der Mobilitätsbereich, weil gerade der Verkehr ein wesentlicher Verursacher von CO2-Emissionen ist. Die von Verkehrslandesrat Stefan Schnöll gestartete Offensive zur Stärkung des Öffentlichen Verkehrs ist somit auch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende. Auch der Ausbau der erneuerbaren Energie mit einem Mix an verschiedenen, standortangepassten Maßnahmen wird mit Nachdruck vorangetrieben“, so ÖVP-Energiesprecher KO-Stv. Hans Scharfetter in der heutigen Aktuellen Stunde im Salzburger Landtag und führt einige Beispiele an:

„Allein seit 2013 wurden in Salzburg 5 neue Wasserkraftwerke in Betrieb gesetzt, laufend werden kleinere Kraftwerksoptimierungen vorgenommen. Die Anzahl der Photovoltaikanlagen im Bundesland Salzburg hat sich in den letzten Jahren um ein Vielfaches gesteigert. Heute wird mit der dadurch gewonnenen Stromleistung 4 Mal so viel Strom aus Photovoltaik in Salzburg erzeugt wie im Jahr 2012. Die betriebliche Photovoltaik-Anlagenförderung des Salzburger Wachstumsfonds zählt zu den erfolgreichsten Förderprogrammen in Österreich. Seit Beginn der Förderaktion im März 2015 wurden insgesamt (bis einschließlich Mai 2019) 368 Projekte mit einem Volumen von über 3 Mio. Euro gefördert. Der Jahresstromertrag der errichteten Anlagen liegt bei ca. 10,86 Mio. kWh. Auch im Gemeindeausgleichsfonds werden Energie- und Klimaschutzmaßnahmen bei öffentlichen Bauten mit Zusatzförderungen versehen“, führt der ÖVP-Energiesprecher beispielhaft an.

„Das Land unterstützt Forschungsprojekte mit Bezug zu Klimaschutz bzw. Energieeffizienz und fördert Maßnahmen zum Energiesparen, die auch spürbar wirken. Die jährlichen Einsparungen, die an die Energieeffizienzmonitoringstelle gemeldet werden, betrugen allein im Jahr 2018 über 9 Mio. kWh“, führt Scharfetter weiter aus.

„Gerade der Verkehr spielt zur Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele eine zentrale Rolle, daher setzt auch das ÖVP-geführte Verkehrsressort zahlreiche Maßnahmen um: Oberste Priorität hat dabei der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) beispielsweise durch eine optimierte ÖV-Planung im Zentralraum, Ausbau und Weiterentwicklung der schienengebundenen Systeme (Nord-Süd-Achse, Mattigtalbahn, Verlängerung Salzburger Lokalbahn, Bestandsausbau (zweigleisig) der SLB, Neubau und Attraktivierung der Haltestellen, P+R, B+R etc.) und die Einführung einer weit gehenden Tarifreform. Auch Angebotserweiterungen auf der Schiene und im Busbereich werden umgesetzt. Begleitend dazu werden die alternativen Fortbewegungsmittel Radfahren und zu Fuß gehen verstärkt“, führt Scharfetter aus.

„Wir arbeiten an vielen Stellen mit Hochdruck an der Erreichung der Klima- und Energieziele und haben dabei auch schon einiges erreicht. Uns ist aber bewusst, dass die Herausforderungen und der Handlungsbedarf in diesem Bereich ausgesprochen hoch ist und wir hier noch sehr viel zu tun haben“, so der stellvertretende ÖVP-Klubobmann abschließend.

Mag. Hans Scharfetter

Klubobfrau-Stv.

Kontakt Artikel von: Mag. Hans Scharfetter

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