Feuerwehrgesetz wird grundlegend novelliert - Unverzichtbares Engagement der Freiwilligen Feuerwehrleute

17.Jan 18

„Mehr als 10.000 aktive Mitglieder, 1,2 Millionen freiwillige Stunden und über 14.000 Ausrückungen im Notfall pro Jahr. Diese beeindruckenden Zahlen machen deutlich, wie unverzichtbar das ehrenamtliche Engagement und der Einsatz der Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr für unser Land sind. Um die rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Aufgabe den Gegebenheiten der heutigen Zeit anzupassen, wurde heute im Landtag eine umfassende Novelle des Landesfeuerwehrgesetzes beschlossen. Es bringt unter anderem zahlreiche Deregulierungen und bessere Möglichkeit für die Feuerwehren, flexibler auf die Herausforderungen der Zeit eingehen zu können. Mein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle den tausenden Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen für ihr Engagement“, so der stellvertretende ÖVP-Klubobmann und Feuerwehrsprecher LAbg. Bgm. Michael Obermoser.

 

Die zentralen Eckpunkte der Gesetzesnovelle sind u.a.:

• Deregulierung und Modernisierung der landesgesetzlichen Rahmenbedingungen z.B. durch Wegfall der bisherigen Feuerwehrverordnung und Übertragung vieler Bereiche und Aufgaben in direkte Zuständigkeiten der inneren Organisation des Feuerwehrsystems;

• klare Regelungen für den Ablauf von Wahlen (der Ortsfeuerwehrkommandanten, Bezirks- und Abschnittsfeuerwehrkommandanten, Landesfeuerwehrkommandant – sowie deren Stellvertreter);

• Anhebung der Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst von bisher 65 auf das 70. Lebensjahr;

 

„Neu ist auch die Möglichkeit, den Feuerwehrdienst bei mehreren Freiwilligen Feuerwehren leisten zu können. Somit werden personelle Engpässe in der ´Tageseinsatzbereitschaft´ vor allem in kleineren Gemeinden aufgefangen“, so Obermoser abschließend.

BO KO-Stv. Bgm. Michael Obermoser

Michael Obermoser

Bezirksobmann Pinzgau / Klubobfrau-Stv. / LAbg. / Bgm.

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