Gemeinsam die Zukunft der EU-Agrarpolitik aktiv mitgestalten

Österreichs Positionen mit Nachdruck vertreten

09.May 17

„Vor kurzem hat die Europäische Kommission mit einer öffentlichen Konsultation den Startschuss für die erste Phase einer Modernisierung und Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Jahre nach 2020 gegeben. Bis Ende 2017 soll die europäische Landwirtschaftspolitik mit der Beteiligung von Landwirten, Bürgern, Organisationen und der Politik neu ausgerichtet werden. Für Österreich bietet sich die Chance, die Verhandlungen maßgeblich zu beeinflussen und die Eckpunkte der GAP mitzudefinieren, damit auch künftig die landwirtschaftlichen Besonderheiten, die sich für Österreich u.a. aufgrund der Topografie und Kleinstrukturiertheit ergeben, in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU entsprechend berücksichtigt werden“, so LAbg. Theresia Neuhofer zu einem Landtags-Antrag der Salzburger Volkspartei, der morgen Mittwoch im Ausschuss verhandelt wird.

Die mit innovativer Landwirtschaft verbundenen Ausgaben und vor allem die  höheren Produktionskosten müssen auch gerecht entlohnt werden. „Wir bekennen uns zu einer nachhaltigen und multifunktionalen Bewirtschaftung der Flächen in den Grünland- und Bergregionen sowie den topographisch benachteiligten Gebieten. Das muss sich aber auch bei den Unterstützungen durch das Agrarumweltprogramm verstärkt bemerkbar machen. Daher setzen wir uns auch auf europäischer Ebene mit Nachdruck dafür ein, dass unsere Anliegen in der Gemeinsamen Agrarpolitik verankert werden“, so Neuhofer.

„Ich bin zuversichtlich, dass alle Akteure, die für Österreich an der Zukunftsgestaltung der GAP ab dem Jahr 2020 mitwirken, die maßgeblichen und für unser Land wichtigen Punkte auf europäischer Ebene mit Nachdruck vertreten werden. Nur so können wir unsere nachhaltige, meist kleinstrukturierte und hochqualitative Landwirtschaft auch künftig absichern“, zeigt sich Neuhofer abschließend entschlossen.

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