Größte Bildungsreform seit Jahrzehnten stellt Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt

Mehr Autonomie und Flexibilität für Salzburgs Schulen

22.Mar 17

„Die Bildungsreform,  die ÖVP und SPÖ auf Bundesebene nun auf Schiene gebracht haben,  ist die größte Reform in diesem Bereich seit Jahrzehnten und stellt genau jene in den Mittelpunkt der Bemühungen, um die es bei dem Thema primär geht: unsere Schülerinnen und Schüler. Mehr Autonomie und Flexibilität für die einzelnen Schulstandorte bedeutet, besser und zielgerichteter auf die unterschiedlichen Stärken, Talente und Bedürfnisse jedes Kindes eingehen zu können. Dazu zählt etwa die neu geschaffene Möglichkeit, Klassen- und Gruppengrößen vor Ort flexibel einteilen zum können. Im Gesamtpaket werden mit der Reform die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um unsere Jugend fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Ich danke Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der als Mitglied des Verhandlungsteams maßgeblichen Anteil am Zustandekommen dieses großen Reformprojektes hat“, so ÖVP-Bildungssprecherin LAbg. Martina Jöbstl in der heutigen ´Aktuellen Stunde´ im Salzburger Landtag.

„Ressourcen die zu sehr in die Verwaltung, anstatt bei den Betroffenen landen, zu starre und zudem zentralistische Reglungen sowie Doppelgleisigkeiten in der Schulverwaltung. Diese jahrlangen Kritikpunkte am Bildungssystem werden mit der vorliegenden Reform aufgegriffen und endlich gelöst. Die Reform ist nicht nur vom Umfang her enorm (die Vorhaben umfassen 80 Seiten, 36 Gesetze werden geändert), sondern auch inhaltlich weitreichend. Die Bildungsreform stellt einen Paradigmenwechsel von einem sehr zentralistischen Bildungssystem hin zur massiven Stärkung der Schulautonomie dar. Ein absolut notwendiger Weg. Die  Betroffenen vor Ort wissen am besten, was sie brauchen und die Rahmenbedingungen und Anforderungen an das Schulsystem sind in Ballungszentren völlig andere, als etwa im ländlichen Raum und müssen daher auch flexibel gestaltbar sein“, so Bildungsreferent Landeshauptmann Wilfried Haslauer und führt einige Eckpunkte der Reform im Detail aus:

„Schulen haben künftig die Möglichkeit,  Klassengrößen und die ´Stundendauer´ flexibel zu gestalten. Stärkere Schwerpunktsetzungen und die Möglichkeit zur Profilbildung werden Schulstandorte attraktiver machen. Schulleiter können sich ihr Personal künftig selber aussuchen. Die Möglichkeit der Clusterbildung von mindestens 2 und maximal 8 Schulen sichert Klein- und Kleinstschulen ab und entlastet durch die Bereitstellung von administrativen Kräften die Schulleiter von Verwaltungsaufgaben. Ein Modell, mit dem wir in Salzburg Vorreiter  sind und beste Erfahrungen gemacht haben“, so Wilfried Haslauer weiter.

„Wichtig ist zudem, dass bei all den neuen Möglichkeiten für die Schulstandorte die Ressourcenzuteilung gleich bleibt und keine Gefahr einer ´Autonomie ohne Mittel´ droht. Auch die Mitbestimmung der Betroffenen ist in allen Bereichen sichergestellt. Besonders erfreulich ist, dass mit der Schaffung einer Bildungsdirektion nach Jahrzehnten der Diskussion  und unzähliger Reformanläufe nun auch die Doppelgleisigkeit in der Bildungsverwaltung beseitigt wird“, meint der Landeshauptmann.

„Die Bildungsreform bringt die richtigen Antworten auf eine sich ändernde Gesellschaft. Eine stärkere Flexibilität am Standort ermöglicht es, sich der Lebensrealität der Menschen anzupassen und durch individuelle Schwerpunktsetzung das Bildungsangebot besser auf die Stärken von Schülerinnen und Schülern abstimmen zu können. Ich freue mich,  dass auch die durch die Länder vertretenen Interessen des ländlichen  Raumes in die wichtigsten Eckpunkte des Gesetzesentwurfes aufgenommen werden konnten“, so Jöbstl anschließend.

Mag. LAbg. Martina Jöbstl

Mag. Martina Jöbstl

LAbg.

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Dr. Wilfried Haslauer

Landesobmann Landeshauptmann

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