Internationaler Frauentag: „Gleiche Chancen – Gleiche Rechte“ SalzburgerINNEN treten auf allen politischen Ebenen dafür ein

„Gleiche Chancen – Gleiche Rechte“ SalzburgerINNEN treten auf allen politischen Ebenen dafür ein

08.Mar 21

Als der Weltfrauentag vor mehr als 100 Jahren initiiert wurde, ging es in erster Linie um das Frauenwahlrecht. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts durften Frauen in nahezu keinem Land der Welt wählen. Mittlerweile weist der Internationale Frauentag auf zahlreiche Anliegen von Frauen hin.

„Am 8. März begehen wir den internationalen Frauentag, um auf die Anliegen von Frauen hinzuweisen. Obwohl wir schon viel erreicht haben, gibt es noch viel zu tun. Vor allem bei der politischen Partizipation der Frauen gibt es noch Aufholbedarf. Daher werden wir auch heuer das Mentoringprogramm FRAU.MACHT.POLITIK anbieten, um motivierte Frauen zu fördern und ihnen den Schritt in die Politik zu erleichtern. Wir sind noch nicht am Ziel und werden weiterhin zielstrebig und mutig an der Gleichstellung zwischen Frau und Mann arbeiten. Die ÖVP Frauen SalzburgerINNEN werden sich auch zukünftig bei allen Themen und Fragestellungen einbringen“, so Brigitta Pallauf, Landesleiterin der ÖVP Frauen Salzburg.

Ausgewogene Vertretung ist von großer Bedeutung

Eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in Führungs- und Entscheidungspositionen in allen Gesellschaftsbereichen, so auch in der Politik, ist von größter Bedeutung. „In der Salzburger Volkspartei sind Frauen auf allen politischen Ebenen vertreten. Es sind kompetente und starke Frauen, wie Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrätin Daniela Gutschi, unsere Landtagsabgeordneten, Bürgermeisterinnen und zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeindevertreterinnen, die sich tagtäglich für unser Land einsetzen. Bundesministerin Karoline Edtstadler, Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler sowie unsere zwei weiblichen Salzburger Nationalrätinnen vertreten Salzburgs Interessen in Wien. All diese Beispiele sollen dazu motivieren, sich als Frau in der Salzburger Volkspartei politisch zu engagieren. Zusätzlich haben wir mit der Kampagne Sie.Macht. viele engagierte Frauen in der Volkspartei letzten Sommer auch sichtbar gemacht und ihnen eine Bühne geboten. Diese Kampagne wird sicher auch einen Fortsetzung finden“, so Landesgeschäftsführer Nikolaus Stampfer.

Gender Pay Gap ist noch immer Thema

Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern gilt es zu schließen. Frauen verdienen im Schnitt
14,3 % weniger als Männer. Um gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit zu erreichen, bedarf es in Österreich noch vielfältiger Maßnahmen. Hier braucht es mehr Transparenz beim Einkommen, eine Attraktivierung technischer und naturwissenschaftlicher Berufe für Frauen, aber auch mehr Frauen in Führungspositionen. „Die Frauen sind besser ausgebildet als je zuvor. Nutzen wir diese Chance und unterstützen wir die Frauen auf ihrem Ausbildungs- und Berufsweg. Die wirtschaftliche Unabhängigkeit aller Frauen ist das klare Ziel“, betont Pallauf.

Flexiblere Kinderbetreuung zur Entlastung der Familien

Frauen sind während der Corona-Pandemie großen Herausforderungen und Mehrfachbelastungen ausgesetzt. Seit dem Beginn der Corona-Krise sind es vor allem Frauen, die neben ihrem Job im Homeoffice noch die Betreuung sowie das Homeschooling der Kinder nach wie vor übernehmen. Hier gilt es Frauen zu stärken und ihnen mehr Unterstützungsmöglichkeiten zu bieten. Wichtige Instrumente zur Entlastung von Frauen und Familien sind der Ausbau und mehr Flexibilität in der Kinderbetreuung. Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss weiterhin forciert werden.

 

Altersarmut – Automatisches Pensionssplitting als mögliche Lösung

Laut Statistik Austria liegen alleinlebende Pensionistinnen mit 26 % Armutsgefährdung deutlich über der Risikoquote von alleinlebenden Pensionisten (14 %). Die Ursache geringerer Erwerbseinkommen von Frauen liegt unter anderem daran, dass Frauen durch Kindenbetreuung in geringerem Ausmaß beschäftigt sind, weniger Führungspositionen bekleiden oder zu einem geringeren Stundenlohn arbeiten. Daher gilt es umso mehr, bereits während des Erwerbslebens die Pension abzusichern. Das automatische Pensionssplitting kann hierzu wesentlich beitragen. „Frauen erhalten im Vergleich zu den Männern über
40 % weniger Pension und mit dem automatischen Pensionssplitting würde die Pensionsschere deutlich verringert werden. Chancengleichheit darf nicht nur ein Schlagwort sein“, so Pallauf abschließend.

LT-Präs. Dr. Brigitta Pallauf

LT-Präs. Dr. Brigitta Pallauf

Landtagspräsidentin

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Nikolaus Stampfer, BA, MSc

Landesgeschäftsführer

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