LGF Nikolaus Stampfer: „Verhöhnung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“

Ablehnung der Gemeindeaufsicht zu Konsolentenvertrag in Hallein ist völlig richtig

18.May 22

„Seit der letzten Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl in Hallein kam es zu einer Vielzahl an personellen Wechseln und Neubesetzungen im Stadtamt. Über 15 Personen haben das Stadtamt seit dem Amtsantritt Stangassingers aus verschiedensten Gründen verlassen. Darunter sind auch erfahrene und hochqualifizierte Führungskräfte, die sich mit dem autoritären, geringschätzenden und von offenen parteipolitischen Interessen geprägten Führungsstil des Bürgermeisters nicht abfinden wollten. Nun glänzt Bürgermeister Stangassinger mit dem nächsten skurrilen Vorhaben, welches schon an eine Verhöhnung der restlichen Mitarbeiter grenzt“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Nikolaus Stampfer.

 

„Wie überheblich Bgm. Stangassinger und seine SPÖ bei Personalfragen mittlerweile agieren, zeigen heutige Medienberichte. Die Anstellung eines Konsulenten als Nachfolge für den Leiter des Wirtschaftshofes wurde seitens der Gemeindeaufsicht verhindert. Laut Vertrag hätte dieser 3.464 Euro brutto für zehn Stunden die Woche verdient – dies wären über 13.000 Euro bei einer Vollzeitanstellung! Neben dem überaus hohen Verdienst, wäre zudem eine monatliche Fahrtkostenpauschale von 220 Euro sowie ein Diensthandy und ein Dienstlaptop im Vertrag vorgesehen gewesen“, erläutert Stampfer.

 

„Die Entscheidung der Gemeindeaufsicht ist völlig richtig! Nicht nur, dass das Einkommen und die vertraglichen Zusatzleistungen für das geringe Beschäftigungsausmaß völlig überzogen sind, ein solches Vorgehen ist eine pure Verhöhnung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgemeinde Hallein. Stangassinger benutzt das Stadtamt augenscheinlich nach wie vor als Selbstbedienungsladen zur Versorgung von SPÖ-nahestehenden Personen.  Die inflationsartige Anzahl an Inseraten und Stellenanzeigen der Stadt Hallein in diversen Medien seit Beginn von Stangassingers Amtszeit und die darauffolgenden Personalentscheidungen, die auf der Homepage der Stadt ersichtlich sind, zeichnen ein eindeutiges Bild. Die heute bekannt gewordenen Vorkommnisse sind nur ein weiteres, trauriges Kapitel rund um die Einfärbung des Halleiner Rathauses durch die SPÖ“, so Stampfer weiter.

 

„Stangassinger würde gut daran tun wieder zur Sachpolitik zurückzukehren, parteipolitische Einfärbungsaktionen auf Kosten der Stadtgemeinde zu unterlassen und sich um die wirklichen Probleme und Herausforderungen der Stadt zu kümmern. Konstruktives Handeln im Sinne der Stadt Hallein sieht definitiv anders aus“, so Stampfer abschließend.

 

Nikolaus Stampfer, BA, MSc

Landesgeschäftsführer

Kontakt Artikel von: Nikolaus Stampfer, BA, MSc

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