Land wartet in der Elementarpädagogik nicht auf Antwort aus Wien, sondern handelt!

13.Dec 21

„Anstatt auf eine Antwort aus Wien auf einen Brief aus der Landeshauptstadt zu warten setzt das Land Salzburg Maßnahmen, um dem Mangel an ElementarpädagogInnen entgegenzuwirken“, so ÖVP-Bildungssprecherin Martina Jöbstl. „In den letzten Monaten wurden in diesem Bereich von den beiden zuständigen Landesrätinnen Andrea Klambauer (Kinderbetreuung) und Daniela Gutschi (Bildung) viele Schritte gesetzt. Konkret wird es ab Herbst 2022 eine zusätzliche Klasse an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) in der Stadt Salzburg geben. Auch das Tageskolleg wird um eine Klasse erweitert. Das bedeutet 40 Ausbildungsplätze mehr. Darüber hinaus wurde in den letzten Wochen und Monaten die Übersiedlung der BAfEP unter Mitfinanzierung des Landes auf das Areal des Borromäums mit einem Neubau fixiert. Damit werden optimale Rahmenbedingungen für die Elementarpädagogikausbildung im Zentralraum geschaffen. Zusätzlich stehen ab Herbst 2022 zwei berufsbegleitende Ausbildungen für zukünftige Kindergärtnerinnen und Kindergärtner in Form von Kollegs im Programm der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) in Bischofshofen zur Verfügung. Ein Kolleg findet in Bischofshofen selbst statt, das zweite in Bruck an der Glocknerstraße. Auch die BAfEP Bischofshofen wird in den kommenden Jahren neu gebaut werden und damit die besten Rahmenbedingungen für die angehenden ElementarpädagogInnen bieten“ so Jöbstl.

 

„Der wesentlichen Schlüssel, um mehr ElementarpädgogInnen für den Beruf zu gewinnen, liegt jedoch nicht nur im Ausweiten der Kapazitäten, sondern darin, dass mehr BAfEP-AbsolventInnen auch tatsächlich einen Job im Bereich der Elementarpädagogik ergreifen. Angesichts allgemein sinkender SchülerInnenzahlen und des flächendeckenden Arbeitskräftemangels liegt hier der wichtigste Hebel. Seitens des Landes laufen angesichts der auslaufenden Bund-Ländervereinbarung zur Finanzierung des Elementarpädagogik-Bereiches intensive Gespräche und Verhandlungen mit dem Bund über zusätzliche Mittel und einen weiteren Ausbau in diesem wichtigen Bereich“, so Jöbstl abschließend.

KO-Stv. Mag.Martina Jöbstl

Mag. Martina Jöbstl

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