Landtag erneuert Forderung nach einem Ende der Postamtsschließungen

Weitere Ausdünnung der Post-Infrastruktur ist nicht akzeptabel

22.Mar 17

„Wir unterstützen den heutigen Antrag der FPS, der sich gegen die weitere Ausdünnung der Post-Infrastruktur ausspricht, ausdrücklich, zumal die Forderungen des heute im Landtag verhandelten Antrages beinahe wortident mit einem entsprechenden Antrag der Salzburger Volkspartei von vor einem Jahr sind“, so ÖVP-Klubobmann-Stv. Josef Schöchl.

„Von knapp 150 Postämtern auf nur mehr gut 30 eigenbetriebene Postfilialen, von 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ende der 90er Jahre auf etwas mehr als 1500 Postbedienstete heute. Diese Zahlen sprechen für sich und zeigen, wie weit der ´Kahlschlag´ bei der Post-Infrastruktur bereits fortgeschritten ist, mittlerweile scheint  sogar der gesetzlich vorgeschriebene Versorgungsauftrag in Gefahr zu sein. Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden, die Schließungswelle bei den eigenbetriebenen Postamtsfilialen muss ein Ende haben. Der Salzburger Landtag bekräftigt daher heute die langjährigen Forderungen nach einem Ende dieser Schließungswelle“, so Schöchl weiter.

„Postämter spielen in der Versorgungsstruktur sowohl auf dem Land, aber natürlich auch in städtischen Gebieten eine wichtige Rolle. Sie sind nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger wichtige Infrastruktureinrichtungen, sondern auch für Betriebe und Unternehmen wichtige Partner. Zudem ist die Post natürlich auch  Arbeitgeber für hunderte Menschen.  Eine derartige Reduktion von Filialen und Mitarbeitern, wie wir es in den letzten Jahren erleben mussten, geht naturgemäß auf Kosten der  Versorgungssicherheit und auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So kann es nicht weitergehen“, ist Schöchl abschließend überzeugt.

BO KO-Stv. HR Dr. Josef Schöchl

HR Dr. Josef Schöchl

Bezirksobmann Flachgau / Klubobfrau-Stv.

Kontakt Artikel von: HR Dr. Josef Schöchl
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