Leistungen des Mutter-Kind Passes werden ausgebaut

Langjährige Forderung der Salzburger Volkspartei wird umgesetzt

19.Dec 18

„Seit über 40 Jahren bereits gibt es den Mutter-Kind Pass. Die im Rahmen des Mutter-Kind-Pass-Programms vorgesehenen Untersuchungen stellen ein wichtiges Instrument zur Früherkennung und rechtzeitigen Behandlung von Krankheiten sowie zur Kontrolle des Entwicklungsstandes des Kindes dar. Dieses gesundheitliche Begleitsystem hat sich mehr als bewährt, dennoch sind eine Anpassung an neue Erfordernisse und eine Ausdehnung der Untersuchungsleistungen notwendig. Das hat die Salzburger Volkspartei schon lange gefordert, diese Forderung wird vom Bund jetzt erfreulicherweise umgesetzt“, so ÖVP-Gesundheitssprecherin LAbg. Michaela Bartel.

„In einem ersten Schritt werden zusätzliche Leistungen wie erweiterte Laboruntersuchungen für Schwangere, verbesserte Augen-Hör-Screenings für Kinder, bessere Zahn- und Mundprophylaxe oder frühzeitige psychologische Diagnostik vorgesehen. Darüber hinaus soll der Mutter-Kind Pass auch auf älter Kinder bzw. Jugendliche ausgeweitet werden“, so Bartel weiter.

„Eine gesetzliche Pflicht zur Teilnahme an den MUKI-Untersuchungen gibt es nicht, allerdings bestehen unterschiedliche Anreizsysteme, um möglichst alle Schwangeren und alle Kinder in die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen einzubinden. So wurde vor einigen Jahren der Bezug der vollen Höhe des Kinderbetreuungsgeldes an den lückenlosen Nachweis der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen gekoppelt. Vorsorge kommt gerade in jungen Jahren eine besondere Bedeutung zu, werden doch im Kindesalter bereits die Weichen für die weitere gesundheitliche Entwicklung eines Menschen gelegt. Hier rechtzeitig wirksame Maßnahmen zusetzen hilft nicht nur dem Einzelnen, sondern spart dem Gesundheitssystem auch langfristig viel Geld", so Bartel abschließend.

Michaela Bartel

LAbg.

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