Ökostromnovelle sichert Fortbestand der heimischen Biomassekraftwerke

Appell an die SPÖ zur Unterstützung des Vorhabens im Bundesrat

11.Feb 19

"Mit Auslaufen der aktuellen Fördertarife für Biomasseheizkraftwerke drohte zahlreichen Salzburger Biomasse-Anlagen das Aus. Die Bundesregierung hat jetzt durch die vorgelegte und im Nationalrat bereits beschlossene Ökostrom-Novelle den Fortbestand dieser Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen auf Basis von Biomasse gesichert. Nächste Woche befindet sich das Gesetz zur Abstimmung im Bundesrat. Ich appelliere an die Kollegen der Sozialdemokratie, diesem, vor allem auch für Salzburgs Energieziele so wichtigen Vorhaben, nicht entgegenzustehen. Die Salzburger Volkspartei ist in dieser Frage Ende letzten Jahres auch schon im Landtag aktiv geworden, ich freue mich, dass die Bundesregierung jetzt eine Lösung vorgelegt hat", so ÖVP-Bundesrätin Dr. Andrea Eder-Gitschthaler.

Die Salzburger Ökostromanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der energie-und klimapolitischen Ziele des Landes. Die Nutzung von Biomasse als Energieholz ist für uns wirtschaftlich von großer Bedeutung, da sie u. a. Verwertungsmöglichkeit für bisher nicht absetzbare Holzsortimente geschaffen hat und auf einen im Land Salzburg zahlreich vorhandenen, nachwachsenden, ökologischen Rohstoff zurückgreift. Biomasse ist auch für die Energiewende besonders wertvoll, weil sie auch dann Strom und Wärme produziert, wenn Wind, Wasser und Photovoltaik wetterbedingt nicht im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen. Insgesamt leistet die Nutzung von Biomasse einen Beitrag zur Energieautonomie und zur Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bzw. der Kernenergie.

"Mit dem Ökostromgesetz 2002 wurden bundeseinheitliche Tarife geschaffen und ein Investitionsschub im Bereich Biomasse-Kraftwerke ausgelöst. Die Tarifförderung bei Biogas und fester Biomasse wurde dabei zeitlich begrenzt. Ohne eine zeitgerechte Ökostromgesetzesreform stünden zahlreiche voll funktionsfähige Holzkraftwerke in Salzburg vor dem Aus. Das kann nicht im Interesse der SPÖ-Bundesräte sein. Zudem gibt es nach den Dürreereignissen im vergangenen Jahr und den starken Schneefällen in letzter Zeit in Salzburg viel Schadholz. Das kann in den Biomasse-Anlagen ökologisch verwendet werden. Gleichzeitig bieten die Anlagen den heimischen Land- und Forstwirten einen Absatzmarkt für ihre regionalen Rohstoffe", ergänzt ÖVP-Bundesrat Silvester Gfrerer.


 

Mag. Dr. Andrea Eder-Gitschthaler

Bundesrätin / BO SSB

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Silvester Gfrerer

Bundesrat / BO SBB

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