Patientenentschädigungsfonds: Wertvolle Hilfe für Patientinnen und Patienten

Seit 2012 wurden über 4 Millionen Euro an Entschädigungen ausbezahlt

14.Nov 17

„Der Salzburger Patientenentschädigungsfonds leistet wertvolle Hilfe und Unterstützung für betroffene Patientinnen und Patienten. Auch wenn wir auf ein hervorragendes Gesundheitssystem und beste Leistungen in unseren Spitälern zurückgreifen können, sind Probleme für Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit der medizinischen Behandlung im Einzelfall dennoch nie zu hundert Prozent auszuschließen. Dann bekommen Betroffene Unterstützung durch den Patientenentschädigungsfonds. Seit der konstituierenden Sitzung des Fonds am 21.11.2002 wurden insgesamt 1.540 Anträge behandelt und in insgesamt 550 Fällen eine Entschädigung in der Gesamthöhe von über 4,1 Millionen Euro zugesprochen. Im Jahr 2016 wurde eine Entschädigungssumme von 315.000 Euro ausbezahlt“, so ÖVP-Gesundheitssprecherin LAbg Michaela Bartel zum Tätigkeitsbericht des Salzburger Patientenentschädigungsfonds für das Jahr 2016, der morgen Mittwoch auf der Tagesordnung des Landtagsausschusses steht.

 

Das seit 2002 geltende Patientinnen- und Patientenentschädigungsgesetz sieht Entschädigungsleistungen bei Schäden vor, die an Personen in Salzburgs öffentlichen Krankenanstalten durch die ambulante oder stationäre Untersuchung, Behandlung oder Nichtbehandlung in diesen Krankenanstalten entstanden sind, wenn eine Haftung des Rechtsträgers der Krankenanstalt nicht eindeutig gegeben ist. Der Salzburger Patientinnen- und Patientenentschädigungsfonds ist auf der Grundlage dieses Gesetzes eingerichtet.

 

"Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Patientenanwaltschaft. Diese hat die Geschäftsführung des Salzburger Patientinnen- und Patientenentschädigungsfonds inne und führt den Vorsitz der Entschädigungskommission", so die ÖVP-Gesundheitssprecherin abschließend.

Michaela Bartel

LAbg.

Kontakt Artikel von: Michaela Bartel

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