Regionalität – Salzburgs Antwort auf die Klimafrage

01.Jan 20

Nachhaltigkeit und Regionalität waren in Salzburgs Landwirtschaft eine Selbstverständlichkeit lange bevor das „modern“ wurde. Es liegt nur an uns, dieses Erbe aufzugreifen und weiter zu tragen. Unsere Antwort auf die Fragen rund um Klima und Umwelt ist – neben den erforderlichen, konventionellen Handlungsfeldern – Regionalität. Salzburg hat mit 52 Prozent europaweit den höchsten Bioanteil an der Agrarfläche und zur Gänze eine regional strukturierte und nachhaltige Landwirtschaft. Diese und ihre Produkte zu stärken ist ein wesentlicher Beitrag zu Klima- und Umweltschutz. Wer Salzburger Produkte kauft – unterstützt die regionale Landwirtschaft und trägt dadurch zum Klima- und Umweltschutz bei. Unsere Bauern sind die ersten Klima- und Umweltschützer. Regionalität geht weit über die nachhaltige Produktion und Verarbeitung von Lebensmittel durch unsere Landwirte und sozialem Zusammenhalt in der Region hinaus. Regionalität ist generell die Philosophie der kurzen Wege: Voraussetzung sind starke und lebenswerte Regionen: wirtschaftlich erfolgreich, mit attraktiven Arbeitsplätzen, und moderner Infrastruktur. Wir setzen auf Regionalität und investieren in Salzburgs Regionen. Denn: Regionalität ist schon immer bei uns zuhause. Nachhaltigkeit verbindet uns“, ist Mayer überzeugt.

 

Konkret: Neben den massiven Investitionen für die Mobilitätswende (73,6 Millionen für den ÖV - plus 40 Prozent seit 2018) werden 2020 die Weichen eine funktionierende und gesamtheitliche Planungs-Struktur im öffentlichen Verkehr gestellt.  Darüber hinaus wird die Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft für die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn bis zum Mirabellplatz erste Entscheidungsgrundlagen liefern. Straßensanierungs-Offensive - keine einmalige Investition, sondern eine dauerhafte Budget-Verdoppelung. Das 2019 für notwendige Straßensanierungen von bisher 9 auf 17 Millionen Euro erhöhte Budget, steht auch 2020 wieder zur Sanierung von rund 40 Straßenkilometern im ganzen Bundesland zur Verfügung. Güter auf die Schiene – nachhaltige Entlastung für Anrainer und Umwelt. Neben LKW-Fahrverboten für Transitverkehr zur Entlastung unserer Regionen, braucht es Anreize, den Güterverkehr vermehrt auf die Schiene zu verlagern. Dafür wird es eine ausgeweitete Landesförderung geben, die gemeinsam mit potentiellen Partner-Unternehmen erarbeitet wird. Zusätzliche Gelder gibt es auch zur Erreichung der Salzburger Energieziele, vor allem für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Gemeinsam mit der Salzburg AG und den Gemeinden wird das Zukunftsprojekt der Elektromobilität ‚119 Ladestationen` vorangetrieben.  SalzburgerLand Herkunftszertifikat - die Regionalitätsoffensive schlechthin. Die Salzburgerinnen und Salzburger erkennen anhand des Herkunftszertifikates auf den ersten Blick ob ein Lebensmittel aus Salzburg stammt. Damit werden die regionale Landwirtschaft, klein- und mittelständische Lebensmittelproduzenten und der Tourismus gestärkt. Das Herkunftszertifikat wird im Jahr 2020 auch auf den Großhandel und die heimische Gastronomie/Hotellerie ausgedehnt. Im neuen Jahr startet das Naturschutz-Ressort auch große Projekte für mehr Blumenwiesen für Insekten in Privatgärten und auf öffentlichen Flächen, denn hier zählt jeder Quadratmeter, um unsere Artenvielfalt zu erhalten. Nachdem im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer eine wichtige Weichenstellung im Naturschutzgesetz gelungen ist, wird es auch hier wieder eine Zunahme der Vertragsnaturschutz-Flächen und somit mehr Blumenwiesen geben. Im Fachbereich Betriebs- und Haushaltmanagement wird ab dem kommenden Schuljahr in der Landwirtschaftsschule Bruck eine Pflegeschule angesiedelt. Die Schüler/Innen schließen dort mit zwei Berufsausbildungen ab. Das bringt einerseits mehr Pflegekräfte andererseits wird das Angebot an Berufsausbildungen in der Region noch breiter und gibt mehr Perspektiven für die Jugend im ländlichen Raum. Weitere Pflegeschwerpunkte in den Regionen: Schwarzach (erste Außenstelle für akademische Ausbildung in der Pflege), Saalfelden (Schule für Sozialbetreuungsberufe), St. Margarethen (Multiaugusteum). Über 30 Millionen Euro werden in die Wildbach- und Lawinenverbauung und mehr als 9 Millionen in den Hochwasserschutz investiert. Die erfolgreiche Landes-Investitionsförderung für vor allem kleinstrukturierte landwirtschaftliche Betriebe wird fortgeführt. Mit einem Budget von 2,9 Millionen Euro ist sichergestellt, dass die landwirtschaftlichen Betriebe sich baulich weiterentwickeln, spezialisieren oder neu ausrichten können. Zusätzliche Investitionen in das ländliche Straßennetz, in den Breitbandausbau und in die Landwirtschaftsschulen. Massive Investitionen in die regionale Gesundheitsinfrastruktur: Tamsweg (25. Millionen Euro), Tauernklinikum (30 Millionen Euro – Aufstockung Zell am See: 11 Millionen Euro), Kardinal-Schwarzenberg-Klinikum (55 Millionen Euro) und Erweiterung des Gesundheitsstandortes Oberndorf um eine weitere Reha-Einrichtung. Verbesserung der wohnortnahen medizinischen Versorgung – durch den Salzburger Gesundheitsplan – Vernetzung und Abstimmung des niedergelassenen und des Spitalsbereiches.

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