Salzburg rüstet sich bestmöglich vor Blackout-Ereignissen

Notfallpläne werden seit 2018 laufend evaluiert und ausgebaut

17.May 22

„Die Fragen zu Energieversorgung und vor allem Energiesicherheit und damit die Angst vor einem Blackout sind seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wieder verstärkt im Fokus der öffentlichen Debatte. Unabhängig davon arbeitet das Land Salzburg bereits seit Jahren intensiv an einer `Blackout-Strategie´. Bereits im Sommer 2018 wurde im Auftrag des Landeshauptmannes unter der Leitung des Landesfeuerwehrkommandanten eine interdisziplinäre Projektgruppe gebildet, die sich mit zentralen Fragen, wie der Sicherstellung der Verpflegung, der Kommunikation oder auch Notbetankung im Fall des Falles beschäftigt und konkrete Handlungsanleitungen entwickelt hat, die laufend evaluiert und angepasst werden. Ziel ist es, Salzburg bestmöglich auf das Szenario eines umfassenden und länger andauernden Stromausfalles vorzubereiten“, informiert ÖVP-Sicherheitssprecher LAbg. Bgm. Hannes Schernthaner und führt beispielhaft einige Maßnahmen an: 

 

„Im Interesse einer bestmöglichen Vorsorge wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Salzburger Zivilschutzverband intensiviert und um etwa 1 Mio. Euro Anhänger für die Notstromversorgung (75 kVA) im Ernstfall gekauft und an Stützpunktfeuerwehren stationiert. Darüber hinaus wurden durch die Salzburg-AG 6 Notstromaggregatoren für die Notversorgung (ca. 200 kVA) – auch im Katastropheneinsatz – angeschafft und strategisch auf verschiedene Feuerwehrstandorte aufgeteilt“, so Schernthaner weiter.

 

„Wie so oft kommt auch im Katastrophenfall vor allem den Gemeinden eine Schlüsselrolle zu, weswegen auch eine intensive Einbindung von Salzburgs Gemeinden für den Fall einer „Strommangel-Lage“ und den damit verbundenen Herausforderungen unabdingbar ist. Aus diesem Grunde arbeitet der Landeskatastrophenschutz aktuell besonders stark mit den Regionalverbänden zusammen, um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Ein entsprechendes Pilotprojekt, welches sich ganz konkret mit diesem Szenario auseinandergesetzt hat, wurde durch das Referat Sicherheit und Katastrophenschutz Ende 2021 mit dem Regionalverband Salzburger Seenland abgeschlossen“, so Schernthaner weiter.

 

„Besonders wichtig ist in einem derartigen Anlassfall auch die Unterstützung und Mitarbeit der Bevölkerung. Dazu zählt vor allem der Themenkreis ´private Bevorratung´. Auch hier wollen wir die Information und die Bewusstseinsbildung noch weiter ausbauen“, so der ÖVP-Sicherheitssprecher abschließend.

 

LAbg. Bgm. Hannes Schernthaner

Hannes Schernthaner, MIM

LAbg. Bgm. BO ÖAAB

Kontakt Artikel von: Hannes Schernthaner, MIM

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