Schärfere Sanktionsmöglichkeiten bei ´upskirting´

Bund kommt Forderung der Salzburger Volkspartei nach

03.Sep 20

„Es ist sehr erfreulich, dass sogenanntes ´Upskirting´, also ungefragtes, voyeuristisches Fotografieren oder Filmen unter den Rock einer Frau künftig auch strafrechtlich geahndet werden kann. Wir haben das Thema mittels Landtagsantrag bereits Anfang des Jahres aufgegriffen, jetzt setzt der Bund die notwendigen Strafverschärfungen um. Ein schöner Erfolg, vor allem für die leider immer öfter davon betroffenen Frauen“, so ÖVP-Landtagsabgeordnete Mag. Martina Jöbstl.

„Upskirting“ ist ein zunehmendes Problem, viele dieser Fotos werden auf einschlägigen Online-Plattformen hochgeladen. Einer Frau ohne deren Einwilligung unter den Rock zu filmen oder zu fotografieren, ist ein massiver Eingriff und konnte bisher in Österreich strafrechtlich nicht entsprechend geahndet werden. Das Zivilrecht aber auch das Schadenersatzrecht sind dafür nur unzureichende Instrumentarien.

„Mit dem heute von der Bundesregierung präsentierten Gesetzespaket gegen ´Hass im Netz´ wird jetzt Abhilfe geschaffen. Für das unbefugte Fotografieren des Intimbereichs droht künftig bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe“, so Jöbstl abschließend.

Mag. LAbg. Martina Jöbstl

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