Schaffung von leistbarem Wohnraum bleibt eine große Herausforderung

07.Nov 18

„Salzburg mit seiner begrenzten besiedelbaren Landesfläche und seiner hohen Attraktivität steht im Bereich des leistbaren Wohnens auch künftig vor großen Herausforderungen. Wir sind uns dieser Herausforderungen bewusst und arbeiten mit einem Bündel an Maßnahmen daran, diesen wirksam zu begegnen. Nur ein ´Drehen an mehreren Stellrädern´ und keine isolierten Einzelmaßnahmen werden hier zu den gewünschten Ergebnissen führen“, so ÖVP-Landtagsabgeordneter Simon Wallner in der heutigen ´Aktuellen Stunde´ im Landtag und führt beispielsweise auf:

 

"Die Wohnbauförderung wurde auf neue Beine gestellt und wird mit 1. Jänner 2019 adaptiert und noch gerechter gestaltet. Noch nie wurde Wohneigentum in Salzburg so effizient und nachhaltig gefördert. Gleichzeitig werden aber auch viele Mietobjekte errichtet und Wohnungssanierungen durchgeführt. Mit der Novelle des Raumordnungsgesetzes wurde der Druck zur widmungskonformen Verwendung von Bauland verschärft, in dem u.a. die Baulandwidmung zeitlich begrenzt wurde. Eine neue Widmungskategorie "Gebiete für den förderbaren Wohnbau" soll das Angebot an günstigen Grundstücken erhöhen und Wohnraum für die heimische Bevölkerung leistbarer machen. Wir werden künftig noch mehr Augenmerk auf die Vertragsraumordnung legen und Baulandsicherungsmodelle forcieren müssen, um eine Entspannung am Wohnungsmarkt zu erreichen. Zudem plädiere ich für eine Evaluierung der Bauordnungen und Normvorschriften, die in einigen Bereichen überbordend erscheinen und damit das Bauen verteuern. Das neue Nächtigungsabgabengesetz wird klare Regelungen für Vermittlungsplattformen und Unterkunftsanbieter bringen und im Zusammenspiel mit dem Salzburger Raumordnungsgesetz der Zweckentfremdung von Wohnungen entgegentreten und zu mehr Rechtssicherheit führen“, so Wallner weiter.

 

„Neben immer wieder zu adaptierenden gesetzlichen Regelungen, die der sehr dynamischen Entwicklung am Wohnungsmarkt gerecht werden sollen, liegt ein wesentlicher Aspekt natürlich aber auch im effizienten Vollzug der vielen, bereits vorhandenen rechtlichen Instrumente, wo wir den Gemeinden bei Bedarf zusätzliche Hilfestellungen zur Verfügung stellen sollten. Wir müssen vor allem dem Leerstand und der reinen Spekulation mit Grund und Boden einen Riegel vorschieben“, so Wallner abschließend.

Bgm. Ing. LAbg. Simon Wallner

Ing. Simon Wallner

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