Sieben-Tage-Frist für die Abrufbarkeit von Online-Inhalten in der ORF-TVthek abschaffen

Novelle des ORF-Gesetzes rasch umsetzen

14.Oct 20

"Der Österreichische Rundfunk stellt über die sogenannte ORF-TVthek ein umfassendes Online-Angebot bereit, welches von der Bevölkerung auch sehr gut angenommen wird. Bedauerlich ist, dass viele aufwändig mit öffentlichen Mitteln produzierte Sendungen, wie die ORF-Sommergespräche, Reportagen und Dokumentationen, ex lege nur maximal sieben Tage lang nach der TV-Ausstrahlung online abrufbar sein dürfen. Wir wollen, dass diese Frist fällt und besonders Eigenproduktionen länger online verfügbar sind. Ein entsprechender Antrag der Salzburger Volkspartei wurde heute im Landtag einstimmig beschlossen", so Mediensprecherin Klubobfrau Mag. Daniela Gutschi.

Die derzeit für die TVthek gültigen Regelungen sind für Außenstehende nur schwer verständlich. Live-Sportbewerbe dürfen etwa nur 24 Stunden online bleiben, zeit- und kulturgeschichtliche Sendungen wiederum unterliegen großteils gar keiner Frist. Für andere, eigenproduzierte Sendungen wiederum gilt die Sieben-Tage Regelung.

"Während eine zeitliche Befristung von Sportübertragungen aus wettbewerbsrechtlicher Sicht vielleicht noch nachvollziehbar ist, fehlt bei Eigenproduktionen, die großteils aus öffentlichen Mitteln (mit-)finanziert sind, dafür das Verständnis. Dies entspricht auch nicht mehr den Anforderungen einer digitalen Medienwelt von heute. Wir wollen daher eine rasche Änderung des ORF-Gesetzes, damit die vom ORF produzierten Inhalte den Seherinnen und Sehern online länger zur Verfügung stehen", so die ÖVP-Mediensprecherin abschließend.


 

KO Mag. Daniela Gutschi

KO Mag. Daniela Gutschi

Klubobfrau / LAbg.

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