Sorgfältiger Umgang mit kostbarer Ressource Grund und Boden

Dennoch flexible Lösungen ermöglichen und Entwicklungsmöglichkeiten bieten

30.Oct 14

"Kaum ein Politikbereich ist so vielfältig und ´fächerübergreifend´ wie die Raumordnung, in kaum einem anderen Bereich prallen verschiedene Interessen so stark aufeinander. Dazu kommt in Salzburg, begründet durch die Topographie des Landes, dass nur etwa ein Fünftel der Landesfläche besiedelt werden kann. Ein  sorgfältiger Umgang mit der kostbaren Ressource Grund und Boden ist daher unumgänglich, gleichzeitig wollen und müssen wir auch Entwicklung ermöglichen. Besonderes Augenmerk legt die ÖVP dabei darauf, dass auch Regionen außerhalb der Ballungszentren lebenswert bleiben und eine Zukunftschance bekommen und dass die Schaffung von leistbarem Wohnraum für junge Salzburger Familien wieder möglich ist.  In der Raumordnung braucht es daher von allen Beteiligten vor allem den Willen nach Lösungen und nach möglichst flexiblen Regelungen, die den jeweiligen Rahmenbedingungen entsprechen", so ÖVP-Raumordnungssprecher Wolfgang Mayer und LAbg. Bgm. Hans Schnitzhofer ergänzt:

 

"Raumordnung im Ballungsraum steht vor anderen Herausforderungen als Raumordnung in entlegeneren Regionen. Ein raumordnungspolitisches Rezept, das für den Zentralraum ideal erscheinen mag, kann für ein entlegenes Tal kontraproduktiv sein", meint Schnitzhofer und führt beispielhaft an: "Kaum jemand denkt ernsthaft daran, das Land weiter zu zersiedeln und in einem völlig unerschlossenen, abgelegenen Winkel in einer Gemeinde eine neue Siedlung zu bauen. Das darf aber im Umkehrschluss nicht dazu führen, dass sinnvolle ´Lückenschlüsse nach Innen´ vollkommen unmöglich gemacht werden. Dort wo  sämtliche Infrastruktur (Straße, Wasser, Kanal) zur Verfügung steht, dort wo bereits eine Siedlung existiert, muss auch Erweiterung möglich sein.

 

Natürlich ist es sinnvoll, bei Bauprojekten bestehende Verkehrsinfrastruktur zu berücksichtigen und im Idealfall besteht im Umfeld ein funktionierender Öffentlicher Verkehr. Im Umkehrschluss aber Bauvorhaben abseits öffentlicher Verkehrsanbindungen quasi generell zu verunmöglichen ist für den ländlichen Raum existenzgefährdend", so Schnitzhofer weiter. 

 

"Wir können und sollen den Leuten nicht vorschreiben, wie und wo sie zu leben haben. Wir müssen aber die Rahmenbedingungen  - auch in der Raumordnung - schaffen, damit wir den Menschen Wohnraum und Auskommen ermöglichen. Auch wenn diese nicht zufällig im Ballungsraum auf die Welt gekommen sind", so Mayer und Schnitzhofer abschließend.

LGF Mag. LAbg. Wolfgang Mayer

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Bgm. Ing. LAbg. Johann Schnitzhofer

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