Sorgfältigerer Umgang mit Grund und Boden notwendig

Allein im Jahr 2014 wurde die fruchtbare Fläche von 339 Bauernhöfen verbaut

30.Dec 14

"Es braucht ein Umdenken im Umgang mit der wertvollen Ressource ´Grund und Boden´. 2015 wurde von den Vereinten Nationen zum internationalen Jahr des Bodens ausgerufen. Anlass genug, sich mit diesem oft unterschätzten Thema genauer auseinanderzusetzen", meint ÖVP-Landwirtschaftssprecherin LAbg. Theresia Neuhofer und untermauert diese Forderung mit Zahlen:

"Jährlich werden in Österreich 0,5 Prozent der Agrarflächen verbaut. Das bedeutet, dass täglich die Fläche eines durchschnittlichen Bauernhofes oder umgerechnet 31 Fußballfelder durch Verbauung für Straßen, Siedlungen, Shopping Center oder Industriehallen geopfert werden. Österreich hält bei der Verbauung der fruchtbaren Böden einen Negativrekord in Europa. Mittelfristig wird dadurch nicht nur die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln gefährdet, auch Umweltschäden wie Überschwemmungen und Vermurungen nehmen durch die wachsende Anzahl  versiegelter Flächen nachweislich zu", so Neuhofer.

"Ich habe bei der Nationalen Biodiversitätskommission in Wien eine genaue Erhebung der verbauten und versiegelten Flächen in Österreich angeregt. Diese validen Daten sollen dazu beitragen, detaillierte Pläne für mögliche Reaktivierungen von Flächen erstellen zu können. Ein weiterer Ansatz zur Bekämpfung des Flächenverbrauches wäre die verstärkte Nutzung leerstehender landwirtschaftlicher Gebäude für andere als landwirtschaftliche Zwecke. So könnten im Weg von Einzelgenehmigungen beispielsweise daraus Wohnungen oder Gewerbeobjekte werden. Auch die verstärkte Verdichtung nach Innen im Wohnbau (Stichwort Zubau und Dachbodenausbau) kann dazu beitragen, sparsamer mit der Ressource Boden umzugehen", so Neuhofer abschließend.

 

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