Steuerreform bringt substanzielle Entlastung ohne neuen Schulden

Haslauer/Stöckl: Spürbare Entlastungen für die Menschen und wichtige Anreize für den Wirtschaftsstandort – Steuerreform wird sich zum Teil selbst tragen

30.Apr 19

Das von der Bundesregierung vorgelegte Konzept einer Steuerreform sieht im Endausbau Entlastungen um 8,3 Mrd. Euro (inkl. Familienbonus und Senkung der Arbeitslosenbeiträge) jährlich vor, damit ist eine spürbare Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger verbunden. „Ich begrüße die Maßnahmen dieser Steuerreform aus vielerlei Hinsicht, einerseits bringt diese Reform spürbare Entlastungen für die Menschen, andererseits setzt die damit verbundene Steuerpolitik dringend notwendige Anreize für den Wirtschaftsstandort“, zeigt sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer zufrieden. „Besonders freut mich, dass im ersten Schritt kleinere Einkommen entlastet werden“, so Haslauer weiter.

 

„Kernpunkt der Reform ist die Senkung der unteren drei Einkommenssteuertarife für Arbeitnehmer und Selbstständige. Die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge für niedrige Einkommen ist dabei ebenso eine treffsichere und wichtige Maßnahme im Zuge dieser Entlastungsoffensive“, meint Haslauer.

 

Ein weiterer Kernpunkt dieser Steuerreform betrifft die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und sieht die Senkung der Körperschaftssteuer für Unternehmen vor, wobei diese in zwei Etappen (2022 und 2023) von 25 auf 23 und danach auf 21 Prozent sinkt. „Diese Maßnahme zielt auf die Attraktivität des Standortes ab, stärkt unsere heimischen Betriebe im internationalen Wettbewerb und fördert zudem Beschäftigung. Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung anstelle von großen Ankündigungen auf Fakten setzt und Vorhaben konsequent umsetzt“, so Wilfried Haslauer.

 

„Diese Steuerreform wird eine spürbare Entlastung sowohl für die Arbeitnehmer als auch die Unternehmen bringen und damit den privaten Konsum und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Durch den Konjunktureffekt wird sich diese Steuerreform zu einem Teil selbst tragen, wenngleich wie bei jeder Steuerreform auch die untergeordneten Ebenen Länder und Gemeinden betroffen sein werden. In welchem Ausmaß das sein wird, steht derzeit noch nicht genau fest. Das werden die Finanzreferenten der Länder am Freitag im Rahmen einer Sitzung des Österreichischen Koordinationskomitees mit Finanzminister Hartwig Löger erörtern. Eine Aussage zu den Auswirkungen dieser Steuerreform auf die Länder und Gemeinden über das Jahr 2021 hinaus ist derzeit aber ohnehin nicht möglich, weil erst der neue Finanzausgleich verhandelt werden muss“, so Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Dr. Wilfried Haslauer

Landesobmann Landeshauptmann

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LH-Stv. Dr. Christian Stöckl

Dr. Christian Stöckl

Landeshauptmann-Stv. / BO-Tennengau

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