Viele Schritte zur Optimierung des Bildungssystems wurden gesetzt

Verwaltungsreformen umgesetzt, Angebot und Unterstützungsformen ausgebaut

02.Jan 19

„Im gerade zu Ende gegangenen Jahr wurden viele, erfolgreiche Schritte zur Optimierung unseres Bildungssystems gesetzt. Auf Landesebene im ersten Halbjahr durch den damals ressortzuständigen Landeshauptmann Wilfried Haslauer und nach Übernahme des Ressorts im Sommer 2018 durch Bildungslandesrätin Maria Hutter. Auch im Bund, der für den überwiegenden Teil der Bildungspolitik kompetenzrechtlich zuständig ist, ist sehr viel in Bewegung gekommen. Lang diskutierte Verwaltungsreformen wurden umgesetzt, Angebote und Unterstützungsformen für Schülerinnen und Schüler ausgebaut“, freut sich ÖVP-Bildungssprecherin LAbg. Martina Jöbstl und führt beispielhaft an:

„Nach langen und intensiven Verhandlungen werden mit der Schaffung der Bildungsdirektion unterschiedliche Behörden in der Bildungsverwaltung unter ein gemeinsames Dach gebracht. Diese ging als gemeinsame Bund-Länder-Behörde mit 1.1.2019 in Betrieb und ist für alle 361 Salzburger Schulen, 73.000 Schülerinnen und Schüler sowie 9.000 Lehrer zuständig.

Seitens des Landes wurde und wird kräftig investiert, um unsere Pädagoginnen und Pädagogen bei ihrer wertvollen Arbeit bestmöglich zu unterstützen. So stieg das Budget für die Schulsozialarbeit in den vergangenen Jahren von 86.000 Euro auf über 740.000 Euro im Jahr 2018 und es wird bereits an einem weiteren Ausbau für 2019 gearbeitet.

Die Sprachförderung wurde ausgebaut, um die rund 2.200 Schülerinnen und Schüler mit sprachlichen Defiziten, die als außerordentliche Schüler geführt werden, noch besser zu unterstützen. Mit Schulbeginn im Herbst 2018 wurden zudem 27 Deutschklassen eingeführt. Hier stellt das Land aus eigenen Mitteln zusätzlich 22 Planstellen zur Verfügung.

Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden zusätzliche Schulassistenten und SonderpädagogInnen um jährlich mehr als 1 Million Euro eingesetzt. Die ganztägige SchülerInnenbetreuung hat sich seit dem Schuljahr 1999/2000 auf nunmehr 6.251 betreute Kinder in 307 Gruppen mehr als verfünffacht.

Besonders wichtig ist auch die Verwaltungsunterstützung für Pflichtschuldirektorinnen und Pflichtschuldirektoren. Bereits 57 Assistentinnen leisten in 75 Gemeinden bzw. an 194 von insgesamt 284 Pflichtschulen des Landes wertvolle Arbeit.

„Die Gesellschaft wandelt sich, darauf muss auch die Bildungspolitik reagieren. Wir gehen diese Herausforderungen aktiv an, um das Bildungssystem für unsere Kinder zukunftsfit zu halten. Salzburg ist dabei auf einem sehr guten Weg“, so die ÖVP-Bildungssprecherin abschließend.

 

Mag. LAbg. Martina Jöbstl

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