Vorverlegte Sperrstunde alternativlos – zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für besonders betroffene Branchen rasch umsetzen

07.Oct 20

„Die vorverlegte Sperrstunde in der Gastronomie ist zwar schmerzlich, sie ist aber alternativlos, wenn wir weit restriktivere Maßnahmen wie Komplettsperren oder Reisewarnungen für Salzburg, mit schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft, den Tourismus aber auch für den Pendler- und Berufsverkehr vermeiden wollen. Den heutigen FPÖ-Antrag nach einer Aufhebung der derzeitigen Sperrstundenregelungen (von 22.00 Uhr) lehnen wir daher ab. Klar ist aber, dass durch diese verschärfte Maßnahme einzelne Branchen besonders betroffen sind, wenn ich beispielsweise an die Nachtgastronomie denke. Für diese braucht es ergänzend zu den derzeitigen Hilfspaketen zusätzliche Unterstützungen. Das haben wir heute vom Bund auch gefordert und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit diesem Anliegen in der Bundesregierung auf offene Ohren stoßen werden“, so ÖVP-Wirtschaftssprecher KO-Stv. Mag. Hans Scharfetter.

„Die Corona-Pandemie ist nicht nur für das Gesundheitssystem, sondern auch für unseren Wirtschafts- und Arbeitsmarkt eine enorme Herausforderung. Daher wurden von der Bundesregierung bereits vor Monaten milliardenschwere Unterstützungspakete geschnürt, die aktuell auch verlängert werden.  Angesichts der nach wie vor kritischen Coronalage und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit von neuen Maßnahmen, wie etwa der Sperrstundenverlegung, braucht es aber auch Adaptierungen und Anpassungen dieser Unterstützungspakete, um noch zielgerichteter helfen zu können“, so Scharfetter abschließend.

Mag. Hans Scharfetter

Klubobfrau-Stv.

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